Nachrichten
Aktuell informiert
13. Juli 2010
Der Ausschuss für Klima und Umweltschutz hat dem Rat der Stadt Aachen einstimmig empfohlen, eine Festbrennstoffverordnung einzuführen. Damit wäre Aachen die bislang erste Stadt in Nordrhein-Westfalen, die den Schadstoffausstoß von geschlossenen Heizöfen reglementiert. „Die Bezirksregierung hat dem Entwurf bereits zugestimmt, auch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen hat ihn begrüßt. Er setzt Maßstäbe für andere Kommunen, wir haben viel positive Resonanz erhalten“, erklärte Planungs- und Umweltdezernentin Gisela Nacken am Abend im Ausschuss.Zuletzt wurde der Entwurf, der einen Beitrag leisten soll für die Verbesserung der Luftqualität, der Öffentlichkeit und den Bezirksvertretungen vorgestellt sowie die Träger öffentlicher Belange gebeten, eine Stellungnahme abzugeben. Einige Hinweise der Schornsteinfegerinnung konnten berücksichtigt werden. Sofern der Rat in seiner Sitzung im September der Verordnung ebenfalls zustimmt, dürfen Einzelraumfeuerungsanlagen mit einer Nennwärmeleistung zwischen 4 und 15 Kilowatt, die mit Holz, Rinde, Hackschnitzel, Sägemehl, Presslinge, Holzpellets, Stein-, Braun- oder Grillkohle sowie Brenntorf betrieben werden, künftig nicht mehr als 0,04 Gramm Staub pro Kubikmeter und 1,25 Gramm Kohlenmonoxid (CO) pro Kubikmeter emittieren. Für Altanlagen, die vor Inkrafttreten der Verordnung (voraussichtlich im Herbst) errichtet und in Betrieb genommen wurden, gelten Grenzwerte von 0,075 Gramm Staub pro Kubikmeter bzw. 2,0 Gramm Kohlenmonoxid (CO) pro Kubikmeter. Sie müssen bis 31. Dezember 2014 mit entsprechenden Filteranlagen nachgerüstet oder stillgelegt werden. Den Entwurf finden Sie hier.
12. Juli 2010
Die besten Ideen werden prämiert: Auch in diesem Jahr lobt die STAWAG zusammen mit der Stadt Aachen, der Städteregion Aachen sowie den beiden Energieversorgern der Städteregion – enwor, energie & wasser vor Ort GmbH, und EWV, Energie- und Wasser-Versorgung GmbH – einen Energiepreis aus. Beim „Aachener Energiepreis – Energiepreis der Städteregion“ können sich Privatpersonen, Unternehmen, öffentliche Einrichtungen, Organisationen, Initiativen sowie Kinder- und Jugendgruppen in Stadt und Städteregion Aachen bewerben, die vorbildliche Projekte im Bereich Energieeffizienz umgesetzt haben. Für die Preisträger steht ein Preisgeld in der Gesamtsumme von 10.000 Euro zur Verfügung, das auf die Kategorien „Das Effizienzhaus“, „Energieeffizienz-Innovation“ und „Kinder- und Jugendprojekte“ verteilt wird. Ab sofort und bis zum 30. September 2010 können Bewerbungen bei der STAWAG oder unter www.energiepreis-ac.de eingereicht werden.
Weitere Infos finden Sie hier.
8. Juli 2010
Oberbürgermeister Marcel Philipp zeichnete elf vorbildliche Ansätze zur Unterstützung der Luftreinhaltung in Aachen aus. „Ich freue mich sehr, dass Sie vorbildlich vorangehen. Sie tragen dazu bei, dass wir unseren Weg des freiwilligen Umstiegs auf umweltfreundliche Mobilität und höherer Energieeffizienz weitergehen können“, so Philipp. So erhielten unter anderem die Qleo Science GmbH, das Hilfswerk Misereor, Klafka und Hinz Energie-Informations-Systeme, die Hahn Helten + Thiemann Bauleitungs GmbH, Babor, die STAWAG, ASEAG und Cambio CarSharing Urkunden, die ihre Verdienste um eine saubere Luft in Aachen würdigten. Weitere Infos finden Sie hier.
6. Mai 2010
Am Samstag, 8. Mai, dreht sich am Eisenbrunnen alles um das Fahrrad: Zahlreiche Organisationen, Initiativen und Händler präsentieren sich dort zum Zweiten Aachener Fahrradtag. Er wird um 11 Uhr von Oberbürgermeister Marcel Philipp und Städteregionsrat Helmut Etschenberg eröffnet.
Bis 16 Uhr gibt es ein umfangreiches Programm: Für Kinder wird ein Roller- und ein Fahrradparcours aufgebaut. Außerdem können sie an dem Wahrnehmungspfad und an Fahrradspielen teilnehmen. Erwachsene testen die neuartigen Elektrobikes auf der Pedelec-Teststrecke, um 12 Uhr beginnt eine Orientierungsfahrt quer durch die City, bei der unter anderem zwei Fahrräder zu gewinnen sind.
Weitere Informationen und das vollständige Programm siehe hier.
9. April 2010
Seit Freitag, 9. April, gibt es auf der Wilhelmstraße in Aachen ein temporäres Durchfahrverbot für Lkw. Es gilt täglich von 7 bis 12 Uhr für Fahrzeuge ab einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen in Fahrtrichtung Normaluhr.
Grund für das Durchfahrverbot ist die wiederholte Überschreitung der Höchstwerte für die Feinstaubbelastung an der Messstation Wilhelmstraße. Die Stadt Aachen setzt das temporäre Durchfahrverbot für Lkws in Abstimmung mit der Kölner Bezirksregierung um. Sie will damit u. a. die Einrichtung einer Umweltzone vermeiden.
29. Januar 2010
Aachen arbeitet an einem LKW-Führungskonzept. Damit soll der Schwerlastverkehr aus der Innenstadt herausgehalten werden, um die Luftqualität zu verbessern und die Lärmbelastung zu reduzieren. Die Beschilderung an den Autobahnausfahrten könnte zum Beispiel durch Postleitzahlen ergänzt werden, um ortsunkundigen Fernfahrern die Orientierung zu erleichtern. In Arbeit ist ein LKW-Stadtplan, der an Speditionen verteilt werden soll, auch auf Routenplaner und Navigationsgeräte soll mit entsprechenden Informationen Einfluss genommen werden. Dies hat der Mobilitätsausschuss am Donnerstag, 28. Januar, beschlossen. Im Ratsinformationssystem gibt es weitere Informationen, siehe hier.
27. Januar 2010
Als bislang erste Stadt in Nordrhein-Westfalen wird die Stadt Aachen eine Festbrennstoffverordnung einführen, die den Ausstoß von Schadstoffen von geschlossenen Heizöfen reglementiert. Am Dienstag hat der Klima- und Umweltausschuss die Verwaltung einstimmig damit beauftragt, eine Richtlinie auf den Weg zu bringen, die für Kleinfeuerungsanlagen Grenzwerte vorschreibt, die nicht überschritten werden dürfen. Sie wurde nach einer Reihe intensiver und konstruktiver Gespräche einvernehmlich zwischen Verwaltung und Fachverbänden entwickelt und abgestimmt.
Nach dieser kommunalen Verordnung dürfen Einzelraumfeuerungsanlagen mit einer Nennwärmeleistung zwischen 4 und 15 Kilowatt, die mit Holz, Rinde, Hackschnitzel, Sägemehl, Presslinge, Holzpellets, Stein-, Braun- oder Grillkohle sowie Brenntorf betrieben werden, künftig nicht mehr als 0,04 Gramm Staub pro Kubikmeter und 1,25 Gramm Kohlenmonoxid (CO) pro Kubikmeter emittieren. Für Altanlagen, die vor Inkrafttreten der Verordnung errichtet und in Betrieb genommen wurden, gelten Grenzwerte von 0,075 Gramm Staub pro Kubikmeter bzw. 2,0 Gramm Kohlenmonoxid (CO) pro Kubikmeter. Sie müssen bis 31. Dezember 2014 mit entsprechenden Filteranlagen nachgerüstet oder stillgelegt werden. Der Text der Verordnung ist hier einzusehen, eine ausführliche Meldung dazu gibt es hier.
30. Dezember 2009
Die Wilhelmstraße wird voraussichtlich ab März 2010 für den LKW-Verkehr in eine Fahrtrichtung gesperrt. Die Bezirksregierung Köln hat den Vorschlägen der Stadt Aachen zugestimmt, ein Fahrverbot für Fahrzeuge ab einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen täglich von 7 bis 12 Uhr vom Kaiserplatz bis zur Normaluhr zu verhängen. Aufgrund der Höhe der Angebote, die die Verwaltung zur Beschilderung eingeholt hat, muss die Maßnahme nun öffentlich ausgeschrieben werden. Daher verzögert sich die Einrichtung um einige Wochen. Sie wird voraussichtlich im März erfolgen. Um dem LKW-Verkehr frühzeitig die Möglichkeit zu geben, sich entsprechend der Verkehrsführung einzuordnen, werden an den Standorten Adalbertsteinweg, vor Einmündung Rudolfstraße, Heinrichsallee vor Einmündung Stiftstraße und Adalbertstraße (Stiftsumfahrt) entsprechende Wegweiser angebracht. Eine Ausnahmeregelung für Anlieger wird es nicht geben.
Grund für das Durchfahrverbot war die Überschreitung der Höchstwerte für die Feinstaubbelastung an der Messstation Wilhelmstraße im Jahr 2009. Seit 1. Januar 2009 ist ein Luftreinhalteplan in Kraft, den die Stadt Aachen in Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung Köln entwickelt hat.
19. Dezember 2009
Erst geht es mit dem Fahrrad nach Burtscheid, dann mit Bus und Auto zum Tivoli, schließlich über Bendplatz und Rathaus mit 30 „Lufties“ im Gepäck als Erster ins Ziel: Spannend und amüsant geht es beim Spielen von „Clever mobil in Aachen“ zu. Das neue Gesellschaftsspiel, das ab sofort in ausgewählten Spielzeuggeschäften erhältlich ist, soll Spaß machen – auch bei einem normalerweise ernsten Thema, der Luftqualität in Aachen. „Wir möchten, dass sich in den Familien spielerisch mit dem schwierigen Thema der Luftreinhaltung beschäftigt wird“, erklärte Gisela Nacken, Planungs- und Umweltdezernentin der Stadt Aachen, heute auf einer Pressekonferenz. Der erhobene Zeigefinger sucht man daher vergeblich bei „clever mobil in Aachen“, das Vergnügen steht im Vordergrund. Dass dies gelungen ist, wissen die zahlreichen Personen, die an der Entwicklung des Spiels beteiligt sind. Allen voran Nikos Geropanagiotis, Geschäftsführer der Agentur mecca neue medien aus Aachen. „Diejenigen bei uns, die nur beim Ausprobieren in der Mittagspause geholfen haben, waren die Ersten, die das fertige Spiel unbedingt haben wollten.“ Das Spiel ist mit einer Auflage von 1.000 Exemplaren erschienen und kostet 14,95 Euro. Es ist derzeit erhältlich bei der Mayerschen Buchhandlung (Ursulinerstraße und Pontstraße), Aixcellent am Büchel, Villa Kunterbunt (Jakobstraße) und beim aachen tourist service am Elisenbrunnen.
Weitere Informationen siehe hier.
2. Dezember 2009
Es bleibt nur noch wenig Zeit: Wer seinen älteren Diesel-PKW oder Kleintransporter mit einem Partikelfilter nachrüsten möchte, sollte sich beeilen. Denn nur noch bis zum 31. Dezember 2009 gibt es vom Bund dafür eine Steuergutschrift in Höhe von 330 Euro. Neben den positiven Auswirkungen auf die Luftqualität spricht ein weiteres Argument für diese Nachrüstung: Der Wiederverkaufswert eines Autos sinkt dramatisch, wenn ein solcher Filter fehlt. Außerdem entfällt die Strafsteuer für Diesel ohne Filter in Höhe von 1,20 Euro pro 100 Kubikzentimeter Hubraum und man erhält freie Fahrt in den Umweltzonen anderer Städte. Vor allem aber würden sich auch in Aachen die Feinstaubemissionen deutlich verringern, denn ein nachgerüsteter Partikelfilter vermindere den Feinstaubausstoß um bis zu 90 Prozent. „Möglichste viele Nachrüstungen sind ganz im Sinne des Luftreinhalteplans der Stadt Aachen“, sagt Gerd Peschel vom Fachbereich Umwelt der Stadt Aachen. Viele Autofahrer haben die Möglichkeit bereits genutzt.
Der Einbau eines Partikelfilters in der Fachwerkstatt dauert maximal eine Stunde. Die meisten Werkstätten können die geprüften Qualitätsfilter kurzfristig einbauen. Die Filterpreise liegen derzeit je nach Fahrzeugtyp zwischen 550 Euro und 850 Euro, zuzüglich Einbau. Einen Überblick über passende Filter, die zu erzielende Plakettenfarbe sowie anfallende Nachrüstkosten bietet jede autorisierte Kfz-Fachwerkstatt, der TÜV, der DEKRA oder die Gesellschaft für technische Überwachung (GTÜ). Auch der Fachbereich Umwelt der Stadt Aachen gibt hierzu unter der folgenden E-Mail-Adresse gern Auskünfte: umwelt@mail.aachen.de.
1. Dezember 2009
Um das Miteinander von Fußgängern und Fahrradfahrern zu verbessern, veranstaltet die Stadt Aachen gemeinsam mit der Polizei und dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club am kommenden Freitag, 4. Dezember, einen Aktionstag in Fußgängerzonen. Radfahrer, die sich nicht an die dort geltenden Verkehrsregeln halten, werden ermahnt, die Beleuchtung der Zweiräder wird überprüft. Außerdem wird der im Fachbereich Stadtentwicklung und Verkehrsanlagen im Rahmen des Projektes „FahrRad in Aachen“ entwickelte Flyer verteilt, der über die Durchfahrtsmöglichkeiten für Fahrradfahrer in allen Aachener Fußgängerzonen informiert. Er enthält darüber hinaus Hinweise für eine richtige Beleuchtung von Fahrrädern. Am Freitag wird der Aktionstag ab 7.45 bis 10 Uhr in Burtscheid an der Kapellenstraße durchgeführt, ab 10.30 bis 11.45 Uhr geht es an der Citykirche St. Nikolaus in der Großkölnstraße weiter.
Mit dem Projekt „FahrRad in Aachen“ fördert die Stadt Aachen das Zweiradfahren in der Innenstadt. Ziel ist es, die Bürgerinnen und Bürger zu motivieren, das Fahrrad auch im Alltag als umweltschonendes Fortbewegungsmittel einzusetzen, zum Beispiel für den Weg zur Schule oder zur Arbeit. Der Flyer und weitere Informationen sind im Internet unter www.aachen.de/fahrrad erhältlich.
19. November 2009
Die Auswertung der Messdaten durch die neuen Zählstellen in Aachen-Hörn hat ergeben: Die Verkehrsentwicklung hat sich nicht, wie von Anwohnern beklagt, deutlich verschlimmert. Dennoch hat die Verwaltung heute ein Fahrverbot für LKW auf dem Seffenter Weg verhängt. „Es gibt eine gefühlte Wirklichkeit, die mit der Realität nicht immer übereinstimmt“, sagte Planungs- und Umweltdezernentin Gisela Nacken. Jetzt können auch die weiteren Maßnahmen umgesetzt werden, die der Verkehrsausschuss im Frühjahr im Zusammenhang mit dem geplanten Hochschulerweiterungsgebiet Campus Melaten beschlossen hat. Dazu könnten Bodenschwellen auf dem Seffenter Weg gehören. Wenn Verkehr irgendwo ausgeschlossen werde, müsse man auch immer an diejenigen Anwohner denken, die von dem umgeleiteten Verkehr betroffen sind, so Nacken. Die Verwaltung wird Transparenz schaffen: Ab Anfang Dezember sind die Messwerte online einsehbar, unter www.aachen.de/verkehrundstrasse und auf der Internetseite des Lehrstuhls und Institut für Stadtbauwesen und Stadtverkehr an der RWTH Aachen, mit dem die Stadt Aachen zusammenarbeitet.
Nacken betonte, weitere Anstrengungen zu unternehmen, damit die Verkehrsbelastung auf der Hörn nach Fertigstellung des Campus Melaten so gering wie möglich gehalten werde. Dazu gehöre, sich für eine starke Verbreitung des Jobtickets einzusetzen. „Bei den dort entstehenden Instituten werden wir Druck ausüben, dass ihre Angestellte die Mitarbeitertickets erhalten“, erklärte auch Uwe Müller, Abteilungsleiter Straßenmanagement. In diesem Jahr seien allein 2.500 Jobtickets hinzugekommen, zurzeit sei man in Verhandlung mit den Aachener Hochschulen. Von den übrigen Landesarbeitgebern (Justiz, Finanzamt) habe man jedoch eine größere Bereitschaft erwartet, das Angebot des Aachener Verkehrsverbundes (AVV), mit dem die Luftqualität in Aachen verbessert werden soll, wahrzunehmen. Weitere Informationen siehe hier.
16. November 2009
Das Fahrverbot auf der Wilhelmstraße für LKW wird voraussichtlich nur einseitig - vom Kaiserplatz Richtung Normaluhr - täglich von 7 bis 12 Uhr in Kraft treten. So lautet der Alternativvorschlag, den die Stadt Aachen der Bezirksregierung unterbreitet hat. Außerdem wurde die Ampelschaltung an der Kreuzung Lothringer Straße/Wilhelmstraße verändert. Durch eine Verschiebung des Zeitfensters lösen sich Staus auf der Wilhelmstraße schneller auf.
15. November 2009
Am Sonntagmittag wurde im Eurogress der Aachener Energiepreis zum vierten Mal verliehen. Insgesamt 13.000 Euro wurden in drei Kategorien ausgeschüttet. Den 1. Preis in der Kategorie "Technik" gewinnt der Beitrag „Aachen spart Watt / Stromspar-Check in bedürftigen Haushalten“ des Rheinischen Vereins für katholische Arbeiterkolonien. Den 2. Preis in der Kategorie "Mobilität" erhält das Unternehmen Qleo Science GmbH für ihr Projekt „Jobticket-Pool / Jobticket-Angebot für Firmen unter 100 Mitarbeiter“. Der erste Preis wurde an das Projekt „Verkehrszähmer“ der Grundschule Grengracht aus Baesweiler verliehen. Eltern werden motiviert, ihre Kinder nicht mehr mit dem Auto zur Schule zu bringen. In der Kategorie „Gebäude“ wurden drei Preise für die Sanierung von Einfamilienhäuser vergeben. Weitere Informationen siehe hier.
3. November 2009
Mit der Bezirksregierung Köln laufen zurzeit Gespräche über das geplante LKW-Fahrverbot (siehe Meldung vom 9. Oktober). Darin geht es auch um mögliche Alternativen. Ein genauer Termin für eine mögliche Einführung kann noch genannt werden.
26. Oktober 2009
Gedankenlos gefährden sie sich und andere: Immer noch ist rund die Hälfte aller Radfahrer in der Dunkelheit ohne Licht unterwegs. Deshalb veranstaltet die Stadt Aachen im Rahmen der Kampagne „FahrRad in Aachen“ am 31. Oktober den Aktionstag „FahrRad in Aachen, aber Helle!“ - gemeinsam mit der Polizei, der Verkehrswacht, den Fahrradhändlern und dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC). „Wir möchten mit dieser Aktion auf die Gefahren hinweisen, die Fahrradfahrer eingehen, wenn sie in der dunklen Jahreszeit keine ausreichende Fahrradbeleuchtung haben“, so Dr. Stephanie Küpper, Projektleiterin der Kampagne „FahrRad in Aachen“.
Für die Aktion konnten einige Aachener Fahrradhändler gewonnen werden, die von 11 bis 18 Uhr am Elisenbrunnen einen kostenlosen Check und eine kostenlose Reparatur der Fahrradlichtanlage anbieten - nur das Material muss bezahlt werden. Die Verkehrswacht führt gleichzeitig einen kostenlosen Sehtest durch, die Stadt Aachen wird über das verkehrssichere Radfahren informieren und ein Gewinnspiel anbieten. Die Polizei hat bietet unter anderem folgende Programmpunkte: Schulkinder werden mit der Polizei Kinderlieder zum Thema Licht singen und sie werden eine „hell/dunkel“-Modeschau aufführen. Der ADFC wird über seine Arbeit informieren.
Der 31. Oktober ist gleichzeitig der Auftakt zum „FahrRad in Aachen, aber Helle!“-Aktionsmonat im November: In diesem Monat bieten die Fahrradhändler in Aachen kostenlos ein Beleuchtungscheck an und die Polizei führt schwerpunktmäßig Beleuchtungskontrollen im Stadtgebiet - vor allem an Schulen - durch.
9. Oktober 2009
Auf der Wilhelmstraße wird bis Anfang November ein Fahrverbot für LKW eingerichtet. Dies hat die Bezirksregierung Köln aufgrund von Überschreitungen bei der Feinstaubbelastung verfügt. Bereits im August wurde die europaweit geltende Obergrenze an 35 Tagen überschritten. Das Fahrverbot gilt morgens von 7 bis 12 Uhr und wird durch die Polizei kontrolliert. "Wir sind sehr unglücklich darüber, weil wir dem Schwerverkehr keine angemessene Umleitung anbieten können", erklärte Planungs- und Umweltdezernentin Gisela Nacken am Donnerstagabend, 8. Oktober, auf der Sitzung des Verkehrsausschusses.
Gleichwohl betonte die Bezirksregierung, dass sie trotzdem grundsätzlich hinter dem gemeinsamen Sonderweg eines integrierten Luftreinhalteplans ohne Umweltzone in Aachen steht und die enormen Anstrengungen der Stadt nicht nur anerkennt, sondern als wegweisend einschätzt. Sie appelliert an die Stadt Aachen, die Jobticket-Kampagne fortzusetzen und bis Ende 2009 die anvisierte Zahl von 10.000 Fahrkarten zu erreichen. Beim Umweltamt ist man zuversichtlich, dieses Ziel zu erreichen. Derzeit finden Verhandlungen mit den Aachener Hochschulen statt.
8. Oktober 2009
Das Projekt „Fahrrad in Aachen“ wird fortgesetzt. Der Verkehrsausschuss der Stadt Aachen sagte am Donnerstagabend einstimmig seine Unterstützung zu und beauftragte die Verwaltung, finanzielle Mittel dafür einzuplanen. Um den umweltschädigenden, motorisierten Hol- und Bringverkehr an Aachener Schulen zu reduzieren, wurde dieses Projekt im Jahr 2008 im Fachbereich Stadtentwicklung und Verkehrsanlagen der Stadt Aachen ins Leben gerufen. Mit Grundschulen in Oberforstbach und Am Höfling wurden umfangreiche Aktionen durchgeführt, die auch das Ziel hatten, zu einer frühzeitigen Verkehrserziehung der Schülerinnen und Schüler beizutragen. Darüber hinaus soll das Fahrrad- und Rollerfahren helfen, dem von vielen Medizinern beklagten Bewegungsmangel von Kindern vorzubeugen. Bisher wurden im Umfeld der Schule Am Höfling zwei Elternhaltestellen eingerichtet, an denen Kinder gefahrlos aus dem Auto aussteigen können, um den Rest des Weges zu Fuß, mit dem Roller oder Fahrrad zurückzulegen. Gleichzeitig werden damit auch Situationen entschärft, die vor vielen Schulen anzutreffen sind, wenn Eltern mit ihren Autos rangieren.
Mit der Entscheidung für eine Fortführung des Projektes können sich auch weitere Schulen daran beteiligen. Außerdem möchte es auch Erwachsene dazu bewegen, das Fahrrad als umweltfreundliches Fortbewegungsmittel stärker als bisher nicht nur in der Freizeit, sondern auch im Alltag einzusetzen.
16. September 2009
Am Parkplatz Branderhofer Weg Ecke Forster Weg und an der Karl-Marx-Allee wurden zwei sogenannte Elternhaltestellen eingerichtet. Der Hol- und Bringverkehr für Schülerinnen und Schüler der in der Nähe liegenden Schulen Am Höfling und Römerhof soll damit reduziert werden. Außerdem möchte die Stadt Aachen Kinder und Erwachsene dazu motivieren, stärker auf umweltfreundliche Verkehrsmittel wie Fahrrad oder Roller umzusteigen. Das fördert außerdem die Bewegung. „Bisher gibt es so etwas unseres Wissens nur einmal in Nordrhein Westfalen - in Kerpen“, erläutert Dr. Stephanie Küpper, Projektleiterin „FahrRad in Aachen“ beim Fachbereich Stadtentwicklung und Verkehrsanlagen der Stadt Aachen. Weitere Infos:
hier
9. September 2009
Die STAWAG hat ein Förderprogramm für Elektrofahrzeuge ins Leben gerufen. Gefördert werden Elektrofahrräder und Elektroroller. Die Förderung besteht aus sechs übertragbaren Monatstickets der ASEAG, gültig in Aachen, Vaals und Kelmis, oder 100 Euro. Der Kauf des Elektro-Zweirads darf höchstens drei Monate zurückliegen.
Der Antrag auf Förderung kann bei der Energieberatung der STAWAG in der Lombardenstraße 12-22 gestellt werden. Die Servicezeiten sind Montag, Mittwoch und Freitag von 9 Uhr bis 13 Uhr und donnerstags von 15 Uhr bis 18 Uhr sowie nach Terminvereinbarung. Siehe auch www.stawag.de.
7. September 2009
Pilotprojekt Elektroroller bei der Stadt Aachen: Acht Elektroroller hat die STAWAG verschiedenen Organisationseinheiten bei der Stadt Aachen für den dienstlichen Gebrauch übergeben. Stadtkämmerin Annekathrin Grehling nahm die umweltfreundlichen Fahrzeuge in Empfang. Das auf zwei Jahre angelegte Projekt wird genau registrieren, welche Fahrten wohin unternommen werden - anonym, versteht sich, aber mit satellitengestützten Daten. „Wir möchten das Benutzerverhalten analysieren“, erklärte Dr. Peter Asmuth, Vorstand der STAWAG.

Dr. Peter Asmuth, STAWAG, und Annekathrin Grehling, Stadt Aachen, auf Elektrorollern
Rund 50 bis 60 Kilometer lassen sich mit einem solchen Elektroroller zurücklegen, dann muss der Akku an einer Elektro-Tankstelle ans Stromnetz angeschlossen werden. Da ein Auto im Durchschnitt nur etwa 40 Kilometer am Tag fahre, mache der Einsatz der Roller Sinn, erläuterte Asmuth. Zwei dieser Tankstellen betreibt die STAWAG derzeit: eine am APAG-Parkhaus Mostardstraße, die andere am Super C der RWTH Aachen am Templergraben.
Der Strom, der dort angeboten wird, stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Damit sei der Elektroroller ein sehr umweltfreundliches Fahrzeug, so Asmuth. Der Feldversuch in Aachen, der vom Bundesumweltministerium gefördert wird, dient der Wegbereitung für die Einführung weiterer Elektrofahrzeuge, um benzingetriebene Fortbewegungsmittel schrittweise abzulösen. Kostengünstig sind die Roller obendrein: Nur 70 Cent pro 100 Kilometer fallen an. Noch billiger wird es für Stromkunden der STAWAG. Sie können mit der Tankkarte kostenlos aufladen. Die Stadt Aachen beteiligt sich pro Jahr mit 26.000 Euro netto an den Kosten.
24. August 2009
Die ASEAG setzt auf den Blauen Engel: Die ASEAG setzt auf Klimaschutz: 12 neu angeschaffte Fahrzeuge der roten Flotte wurden jetzt mit dem Blauen Umweltengel ausgezeichnet – weitere 12 kommen noch bis Jahresende hinzu. Die Busse werden vorwiegend im Innenstadtbereich eingesetzt. Somit kommt die ASEAG auch der Forderung der Politik nach, mittels umweltfreundlicher Fahrzeuge den Luftreinhalteplan der Stadt Aachen zu unterstützen.
Die Fahrzeuge zeichnen sich auch durch beste Abgaswerte dank erfüllter Euro-5/EEV-Norm aus. EEV steht dabei für Enhanced Environmentally Friendly Vehicle, also besonders umweltfreundliches Fahrzeug.
Um den Blauen Engel als Umweltsiegel nutzen zu dürfen, müssen Busse besondere Voraussetzungen erfüllen. Zu den wichtigsten Kriterien zählen die Motorabgaswerte und die umweltschonende Fertigung des Fahrzeugs. Weiter entscheidend sind niedrige Geräuschemissionen nach innen und außen, bei der Produktion dürfen keine ozonschädigenden Stoffe verwendet werden.
Derzeit sind insgesamt 106 der knapp 200 Busse der roten Flotte mit Rußfiltern ausgestattet, am Jahresende werden es 118 Busse sein – also rund 60 Prozent. Diese Zahl liegt deutlich über dem Durchschnitt bei Verkehrsunternehmen in NRW.
13. August 2009
Zuschuss bei Nachrüstung älterer Dieselfahrzeuge mit Partikelfilter: Der Fachbereich Umwelt der Stadt Aachen weist alle Besitzer älterer Diesel-PKW oder -Kleintransporter auf die Möglichkeit hin, einen Zuschuss in Form einer Steuergutschrift in Höhe von 330 Euro zu erhalten, wenn sie ihr Fahrzeug mit einem wirksamen Partikelfilter nachrüsten. Diese Förderung ist allerdings bis zum 31. Dezember dieses Jahres befristet.
Der Einbau eines Partikelfilters in der Fachwerkstatt dauert maximal eine Stunde. Die meisten Werkstätten können die geprüften Qualitätsfilter kurzfristig einbauen. Die Filterpreise liegen derzeit je nach Fahrzeugtyp zwischen 550 Euro und 850 Euro, zuzüglich Einbau. Einen Überblick über passende Filter, die zu erzielende Plakettenfarbe sowie anfallende Nachrüstkosten bietet jede autorisierte Kfz-Fachwerkstatt, der TÜV, der DEKRA oder die Gesellschaft für technische Überwachung (GTÜ). Auch der Fachbereich Umwelt gibt hierzu unter der folgenden E-Mail-Adresse gern Auskünfte: umwelt@mail.aachen.de.
Die Nachrüstung bietet eine Reihe von Vorteilern: der Wiederverkaufswert des Autos steigt, die Strafsteuer für Diesel ohne Filter in Hohe von 1,20 Euro pro 100 cm³ Hubraum entfällt und man erhält freie Fahrt in den Umweltzonen anderer Städte. Vor allem verringern sich auch in Aachen die Feinstaubemissionen deutlich, denn ein nachgerüsteter Partikelfilter vermindert den Feinstaubausstoß um bis zu 90 Prozent. „Möglichste viele Nachrüstungen sind ganz im Sinne des Luftreinhalteplans der Stadt Aachen“, sagt Gerd Peschel vom Fachbereich Umwelt.
23. Juni 2009
Klima in den Kurgebieten wird überprüft. Luft und Klima in den Aachener Kurgebieten an der Monheimsallee und in Burtscheid werden im nächsten Jahr überprüft. Durch eine Gesetzesänderung ist die Stadt verpflichtet, ein einjähriges Messprogramm durchzuführen, das voraussichtlich im ersten Halbjahr 2010 begonnen werden soll. Die letzte einjährige Messreihe wurde 1991 bis 1992 durchgeführt. Durch die Gesetzesänderung müssen die lufthygienischen Anforderungen nicht mehr auf Anforderung durch die Bezirksregierung, sondern regelmäßig alle zehn Jahre überprüft werden. Die Kurgebiete tragen seit 1974 den Titel „Staatlich anerkanntes Heilbad“.
19. Juni 2009
„effizient-mobil“ für die Region Aachen gestartet. Wie können Betriebe und Unternehmen die Mobilität ihrer Mitarbeiter möglichst umweltgerecht organisieren? Dies ist einer der Kernfragen, denen sich das Projekt „effizient-mobil“ der Deutschen Energie-Agentur (dena) stellen wird. Die Region Aachen ist vom Bundesumweltministerium zu einer von 15 Modellregionen in Deutschland ausgewählt worden. Am Donnerstag, 18. Juni, fand im Alsdorfer Energeticon die Auftaktveranstaltung statt, die auf außerordentlich großes Interesse stieß: Rund 70 Akteure aus Unternehmen und Kommunen aus den Bereichen Verkehr und Stadtplanung aus Stadt und Kreis Aachen haben daran teilgenommen. Weitere Infos:
hier
17. Juni 2009
Startschuss für den „European Energy Award“ in Aachen. Damit möchte die Stadt Aachen die vielfältigen Maßnahmen, die in Sachen Klimaschutz und Energieeinsparung unternommen werden, gebündelt werden. Anschließend wird die Stadt durch den Technischen Überwachungsverein (TÜV) zertifiziert. Ein externer Berater wird der Stadt zur Seite stehen, auch um Aktivitäten vorzustellen, die andere Kommunen in diesem Bereich leisten. Über 450 europäische Städte und Gemeinden haben sich bereits daran beteiligt, davon mehr als 150 aus Deutschland. „Der Klimaschutz geht zurzeit leider etwas unter. Man redet viel von der Wirtschaftskrise, das darf aber nicht dazu führen, dass wir dieses Thema zurückstellen“, erklärte Gisela Nacken, Planungs- und Umweltdezernentin der Stadt Aachen. „Wir müssen viel investieren, damit nachfolgende Generationen eine lebenswerte Umwelt vorfinden.“ Weitere Infos:
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