Mobilitätsalternativen
Sparen bewegt
Mobil bleiben ohne Auto? Ist das nicht ein Widerspruch? Nein, meinen immer mehr Menschen in der Region Aachen. Sie sind umgestiegen auf Alternativen, die zwar ein Umdenken erfordern, aber auch ihren Reiz besitzen. Die auch für Familien mit Kindern geeignet sind. Die es erlauben, vielfältige Aktivitäten auch weiterhin unter einen Hut zu bekommen. Bei denen man nicht gleich Zeit und Nerven verliert.
Sparen mit dem Job-Ticket
Dieter H. setzt sich morgens in den Zug, um von Herzogenrath nach Aachen zu fahren. Er hat von seinem Arbeitgeber ein Job-Ticket bekommen, das ihm rund 150 Euro im Monat spart: Keine Kosten für das Parkhaus, kein Benzinverbrauch, keine Abnutzung.
Mitpendler finden und Fahrten planen
Seine Frau fährt unterdessen vormittags mit einer Arbeitskollegin zu ihrer Halbtagsstelle nach Würselen. Sie hat die Mitfahrgelegenheit über
www.mitpendler.de gefunden. Diese Internetseite funktioniert nicht nur als Mitfahrbörse, sondern gleichzeitig als intelligenter Routenplaner: Stehen keine Mitfahrmöglichkeiten mit dem PKW zur Verfügung, wird automatisch die schnellste Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln ausgegeben. Wenn ihre Kollegin krank ist, fährt sie mit dem Bus.
CarSharing: Nie mehr zur Inspektion!
Christiane und Michael M. aus Aachen haben gerade das Auto abgeschafft. Sie fahren jetzt mit dem CarSharing-Anbieter Cambio. Soll ihr Sohn zum Beispiel zum Sport auf die Hörn gebracht werden, bucht Christiane auf der Internetseite
www.cambio-carsharing.de innerhalb von Sekunden einen Wagen und fährt von der nächsten Cambio-Station los, schnell und unkompliziert.
Braucht sie für den Einkauf in der Mittagspause ein Auto, ruft sie kurzerhand die Buchungszentrale über ihr Handy an. Auch in der Nähe ihrer Arbeitsstelle befindet sich eine der 15 Aachener Cambio-Stationen. Hinzu kommt, dass sie keinen Stress mehr hat mit Inspektionen, Reparaturen oder Reifenwechsel. Preiswert ist es auch: CarSharing lohnt sich für alle, die weniger als 10.000 Kilometer im Jahr zurücklegen.
FahrRad in Aachen
Auch das Radwegenetz wird in Aachen weiter ausgebaut. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt das Projekt mit finanziellen Mitteln. Noch in diesem Jahr beginnt der Ausbau der Fahrradstreifen am Alexianergraben, Templergraben, Karlsgraben sowie Lagerhausstraße und Römerstraße. Radfahren wird in Aachen nicht nur als Freizeitbeschäftigung verstanden. Das Rad soll stärker als alltägliches Verkehrsmittel ins Bewusstsein der Menschen rücken.
Siehe auch:
www.aachen.de/de/radfahren


